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Das schönste Ende Deutschlands

Das schönste Ende Deutschlands

Hanseatische Pracht und mondäne Bäderarchitektur, endlose Sandstrände und herrliche Nationalparks: Die Ostseeküste ist zu jeder Jahreszeit ein Paradies für Urlauber.

Manche nennen Mecklenburg-Vorpommern ein Paradies in der Provinz. Andere sprechen liebevoll vom schönsten Ende Deutschlands. Einig sind sich dabei aber alle: Mecklenburg-Vorpommern ist ein Urlaubsland wie aus dem Bilderbuch, weil es voller Naturschönheiten und historischer Sehenswürdigkeiten steckt, die man unmöglich alle bei einem Besuch entdecken kann. Einzige Lösung dieses Dilemmas: Unbedingt wiederkommen!

Weites Meer und kilometerlange Sandstrände, traumhafte Buchten und paradiesische Inseln, uralte Alleen und unzählige Seen, prächtige Hansestädte und mondäne Seebäder: Kein Wunder, dass sich vor allem Menschen mit „Tiefgang“ seit jeher von dieser Region magisch angezogen und inspiriert fühlen. Sei es der romantische Maler Caspar David Friedrich, der Dramatiker Gerhard Hauptmann oder der Erzähler Uwe Johnson – sie alle waren von der stillen Schönheit dieses Landstrichs fasziniert. Im Sommer in der Hand sonnenhungriger Touristen, die sich an den feinsandigen, flach abfallenden Stränden in bunten Strandkörben tummeln, breitet sich im Winter eine traumhafte Stille an der Ostseeküste aus, die man bei einsamen Strandspaziergängen und entspannten Besichtigungstouren genießen kann. Es liegt ein Zauber über der See, der innehalten und durchatmen lässt.

Auch die altehrwürdigen Hansestädte an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns strahlen einen ganz besonderen Reiz aus. Rostock, die „Leuchte des Nordens“, Stralsund und Wismar, beide UNESCO-Welterbe, und Greifswald, die Universitätsstadt ganz im Osten. Faszinierend ist ein Rundgang durch die mittelalterlichen Straßenzüge mit den prächtigen gotischen Giebelhäusern, die noch heute von Macht und Stolz der einstigen Hanse zeugen. Eindrucksvoll sind auch die Kirchen im Stil der Norddeutschen Backsteingotik wie St. Nikolai in Wismar oder das Münster in Bad Doberan, das mit der erhabenen Baukunst der Zisterzienser unweigerlich überwältigt.

Einen unvergleichlichen Charme versprühen die mondänen Seebäder mit ihrer verspielten Bäderarchitektur, einer Stilrichtung, die sich nur an der Ostseeküste und auf den Inseln der vorpommerschen Ostseeküste finden lässt. Berühmte Beispiele sind die drei Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin auf der Insel Usedom sowie Sellin und Binz auf Rügen. Die prächtigen Strandpromenaden und hübschen weißen Bädervillen mit filigraner Ornamentik, eleganten Kurhäusern und Veranstaltungspavillons sowie die einzigartigen Seebrücken, die weit ins Meer hineinragen, sind für sich schon eine Reise wert.

Aber auch ländliche Idyllen sind an der Ostsee zu finden. Fast unberührt von Menschenhand entwickelt sich die Natur zum Beispiel im Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, zu dem u. a. auch das Nordufer der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst zählt. Diese Halbinsel ist ein Paradies für Menschen, die Strandwanderungen entlang einer urwüchsigen Dünenlandschaft lieben. „Wohin anders als nach Mecklenburg!“, wie schon 1780 der wandernde Prediger Emanuel Hartenstein schrieb.

23.08.2011 | Bas Ubbels - daydreams
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